Arbeiten, Leben, Wohnen

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Auf dem Mattenhof leben und arbeiten heute nebst den Tieren und Pflanzen Theres und Samuel Vogel-Binggeli (Jahrgänge 1941 und 1940). Das Seniorbetriebsleiterpaar ist für die Buchhaltung und die Anbauplanung zuständig. Früher hütete es oft die Kinder und ermöglichte so der jüngeren Generation mehr zu arbeiten. Theres hilft bei der Wäsche und betreut einen wunderschönen Bauerngarten vor dem Haus. Sämi ist zum Glück auch noch der Spezialist für langwierige Traktorarbeiten wie Ackern und Gülle-Verteilen.

Therese und Christian Gamp-Vogel (Jahrgänge 1969) leiten den Betrieb seit 2003 und haben vier Kinder (Jahrgänge 1999 bis 2008). Therese als gelernte Bäuerin ist in der Küche und Haushalt unüberbietbar effizient, hat das Familien-Management unter sich, ist Hauptverantwortliche des Hofladens und der Pflanzung und würde am liebsten die Aufbindearbeiten in den beiden Gemüsetunnels auch immer selber machen. Christian als Mäppli-Buur mit aber zwei rechten Händen ist für alles andere zuständig, für Reparaturen und Bauten in Haus und Hof, an Maschinen, für Tiere, Pflanzen, für die Ordnung im Feld und Stall, für die Bürokratie (ausser für die Angestellten), für Traktor-Geräte-Arbeiten und Anhänger-Fahrten.

Peter Sommer arbeitet seit 2011 immer halbtags auf dem Hof, füttert und mistet die Tiere, rüstet das Futter, und wenn es ihm langweilig wird, geht er auf Blacken-Jagd. Er verlässt uns Ende 2017.

Levente Lörincz-Borsos (Jahrgang 1972) ist gelernter Bauer aus dem ungarisch sprechenden Rumänien und kommt schon seit mehreren Jahren für ca. 6 Monate als Mann für alles zu uns. Wenn er einmal nicht mehr kommen möchte, weil es schliesslich zu Hause auch einen Hof aufzubauen gilt, müssen und wollen wir uns auf die Suche machen nach einer/einem Bio-LandwirtIn, die nicht 2000 km fahren muss, bis sie bei uns ist.

Kidane Yohannes aus Eritrea arbeitete 10 Monate, bis er seine erste „richtige“ Anstellung bekam, bei uns als Hilfskraft in der Direktvermarktung und im Gemüsebau. Der Umstand, dass wir Kidanes 2 Tage pro Woche sehr gut gebrauchen konnten, zeigt, dass der Mattenhof immer genug Arbeit für spontane Arbeitswillige bieten kann.

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